Überholung meiner MGB Vorderachse im Winter '97-'98
 
 
Nachdem ich den B erworben hatte, fiel mir nach kurzer Zeit ein Knacken beim Durchfahren von Bodenwellen in Kurven auf. Nach flüchtiger Untersuchung meiner Vorderachse bemerkte ich, daß die Silentblöcke der Vordeachse verschlissen waren. Ich entschied mich zu einer Überholung der Vorderachse im Winter.  Silentblöcke Querlenker...
Langlöcher Querlenker...
Nach der Demontage der Vorderachse und dem Trennen der Querlenker von der Federpfanne stellte sich heraus, daß die äußeren Augen zur Befestigung des Achsschenkels zu ausgeprägten Langlöchern ausgeschlagen waren, was vermutlich auch zum Knacken bei Kurvenfahrt geführt hat. 
Der untere Bolzen der Achsschenkel war geradezu abgesetzt. Wie lange das wohl noch gehalten hätte?  Unterer Bolzen...
Vorderachse komplett...
Die unteren Anschläge der Federpfanne fehlten vollständig. Der ganzen Achse sah man ihre 25 Jahre deutlich an. 
Crossmember, Federpfannen, -zentrierungen und die Federn wurden sandgestrahlt und pulverbeschichtet. Würde ich diese Arbeit nochmal machen, würde ich die Einzelteile auch noch verzinken lassen, denn der geringe Mehrpreis rechtfertigt nicht eine weitere Zerlegung. Aufgrund der geänderten Lebensbedingung dieses Fahrzeuges hält diese Lösung aber mit Sicherheit mehr als weitere 25 Jahre. Gerne hätte ich kürzere Federn montiert, was nicht sehr viel teurer gewesen wäre, als die alten pulverzubeschichten. Jedoch komme ich mit kürzeren Federn nicht mehr in die Tiefgarage, man bekommt ja jetzt schon zwischen mittleren Auspufftopf und Oberkante-Einfahrt keine Schokoladentafel mehr...  Einzelteile pulverbeschichtet...
Die Vorderachse, überholt und eingebaut...
Eingebaut sah das ganze dann schon wieder ganz manierlich aus, alle Schrauben, Silentblöcke, Buchsen, Scheiben und Muttern waren erneuert, die Lenkgetriebemanschetten wurden ebenso erneuert, da sie eingerissen waren. Alles wurde ausgiebig mit Fett, bzw. Kupferpaste versehen, um die Schmierung sicherzustellen und weiterer Korrosion vorzubeugen. 
 
 Beim Einbau erwies es sich als relativ problematisch, die Dämpfungsgummis zwischen Crossmember und Längsträgern der Karosserie korrekt anzubringen.
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